Donnerstag, 15. September 2011

2 - skins

Nachdem ich nun seit zwei Tagen krank im Bett liege und vor Langeweile fast umgekommen wäre, wurde ich dank einer Empfehlung auf "skins" aufmerksam.

Die anfängliche Skepsis war schnell beseitigt - die Serie hat mich sogleich in ihren Bann gezogen und nun schaue ich begeistert die zweite Staffel und möchte einfach nicht aufhören.
Die ganze Geschichte handelt von ein paar Jugendlichen, die alle ihre eigenen Schwierigkeiten mit dem Leben  haben. Gerade psychische Probleme werden häufig aufgegriffen und überzeichnet wiedergegeben. Die Beteiligten stecken in einem einzigen Beziehungschaos und haben auch familiär die eine oder andere Komplikation zu bewältigen. Alkohol, Drogen und Sex spielen eine große Rolle in den Kreisen der Clique und erschweren die ganze Situation nochmals.

Die Charaktere sind teilweise echt tiefgründig und es dauert manchmal eine Weile bis man meint sie durchschaut zu haben. Genau das ist, was die Serie meiner Meinung nach ausmacht. Die primitiven Ausdrucks- und Handlungsweisen werden durch die Persönlichkeit, die ein jeder verkörpert ausgeglichen. Man  hat den Anschein, dass es sich hierbei nicht nur um aufgesetzte und aufgeblasene Teenager handelt, sondern jeder für sich irgendwie genau seinen eigenen Lebensstil verkörpert.


Ich kann jedem nur wärmstens empfehlen wenigstens einen kurzen Blick hineinzuwerfen.

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