Dienstag, 31. Januar 2012

53 - goodbye january

Irgendwie schon komisch, dass der erste Monat schon vergangen ist. Ich finde immer, dass der Januar ein sehr unruhiger Monat ist. Es scheint, als müsse sich alles erst einfinden, auch wenn sich nichts geändert hat.
Für mich beginnt das Jahr also oft erst ab dem Februar so richtig und der Januar bleibt nur eine Art "Zwischenphase".
Wie auch immer, heute war es endlich so weit. Das erste Mal Training im Freien - mit Schnee, bei -10°C, aber es war schön. Ich mag das Gefühl heimzukommen und die Erschöpfung und Glück gleichzeitig zu fühlen.

Zuvor wurde noch ein wunderbarer Sonnenuntergang bestaunt (auch wenn die Sonne an sich nicht zu sehen war).


Seht ihr den Januar direkt als Neubeginn, oder braucht ihr auch immer ein wenig, um euch auf das neue Jahr einzustellen?

Samstag, 28. Januar 2012

52 - sorry

Oh Gott, ich seh' das schon: ich bin in letzter Zeit ganz schön in Verzug geraten und überhaupt nicht mehr aktiv im Internet zugange.
In sieben Wochen werde ich mein Abitur schreiben und ich muss gestehen, dass ich jetzt schon ein bisschen aufgeregt bin. Ich habe unter der Woche kaum noch Zeit mal nach draußen zu gehen, wobei sich das auch als schwierig erweise, da ich relativ häufig erst gegen sechs, oder halb sieben nach Hause kommen (die Busverbindungen sind so, dass in mein Dorf nur alle zwei Stunden ein Bus fährt, der dann eine geschlagene Stunde unterwegs ist) und um diese Zeit ist es draußen nicht mehr sonderlich lichtdurchflutet. Fotos ohne Licht sehen halt immer ein wenig blöd aus...


mein allergrößter Dank gilt der lieben Anna, die sich die Zeit genommen hat, meinen Blog vorzustellen. Das ist einfach ausgesprochen lieb!


Donnerstag, 19. Januar 2012

51 - Kleinigkeiten

Manchmal wird es einfach Zeit, die Dinge aufzuzählen, die man an anderen Personen sehr schätzt, aber viel zu wenig würdigt. Ich habe es mir angewöhnt dies in schriftlicher Form zu machen.

Ich kann dadurch meine Gedanken besser in Worte fassen und schön verpacken, ohne umherzustottern, weil mir doch ein eigentlich wichtiger Punkt entfallen ist, den ich aber so unbedingt anbringen wollte.
Außerdem tut es gut, schöne Briefe immer Mal wieder zu öffnen und sich durchzulesen, was andere über einen denken.
Ich sammle ALLE Postkarten, ALLE Briefe und ALLE Papierschnipsel auf denen etwas Nettes an mich gerichtet ist. Ab und an drucke ich auch e-Mails aus, um sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, aber die Handschrift einer Person ist einfach viel sympathischer.

Ich habe mich also dran gesetzt über ein paar Menschen einfach Fakten zu schreiben, die ich an ihnen bewundere und für die ich sie auch lieb gewonnen habe.


Auch einige Freunde von mir bekommen diese Briefe und ich bemühe mich Dinge aufzuschreiben, die alltäglich erscheinen, aber dennoch etwas besonderes sind.

Montag, 16. Januar 2012

50 - i love my family

Sonntags ist bei uns zuhause in gewisser Weise immer noch Familientag. Es ist der einzige Tag in der Woche, an dem wir mal alle unter einem Dach stecken und nicht wie wild verstreut unseren eigenen Unternehmungen nachkommen.
Früher fand ich das immer etwas nervig und auch stressig, aber mit der Zeit kam die Gewohnheit und schließlich die Freude daran. Ich mag es so, wie es jetzt ist und bin nur zu gerne dazu bereit, meiner Familie diesen einen Tag zu widmen. Es stärkt doch ein wenig das Gefühl des Zusammenhalts.
Natürlich eignete sich nichts besser, als bei diesem herrlichen Wetter eine Wanderung zu unternehmen und anschließend schön Essen zu gehen.



Samstag, 14. Januar 2012

49 - am Ende scheint die Sonne überall

Wir haben Mitte Januar und bisher ist es der Sonne kein einziges Mal gelungen, die dicke Wolkendecke zu durchdringen, um ein bisschen Licht in den tristen Alltag vieler Menschen zu bringen.
Heute ist es anders.
Ich bin sehr früh wachgeworden, verwundert über die Helligkeit in meinem Zimmer und brauchte einen Moment  um zu begreifen, dass wir herrliches Wetter außerhalb unserer vier Wände haben.
Es ist fast zu schön, um wahr zu sein. Eine hauchdünne Schneedecke in Verbindung mit den Sonnenstrahlen, sorgen dafür, dass diese Welt zu glitzern scheint. Alles wirkt ruhig und friedlich, aber dennoch belebt.
Es ist der Kontrast der Dinge, der uns das Leben schmackhaft macht.




Manchmal brauchen wir einfach gar nicht viel, um uns in unserer Umgebung richtig wohl zu fühlen.

Mittwoch, 11. Januar 2012

48 - getaggt

Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass mich die liebe Verfasserin von Eccentric Underground getaggt habe und muss zugeben, dass ich zu Anfang sehr überrascht und ahnungslos war.
Aber es geht anscheinend ja nur darum 11 Fragen zu beantworten, die ich gestellt bekommen habe und das werde ich auch machen. Ich denke, dass es durchaus auch für die anderen, die netterweise meinen Blog verfolgen, womöglich interessant sein könnte, das ein oder andere über mich zu erfahren.

1. Welche Farbe macht dich glücklich?
Rot- und Grüntöne mag ich. Das eine zum Zurückziehen und das andere um erfrischt zu werden. Ich gebe Farben immer eine Bedeutung mit.
2. Magst du Tee? Wenn ja, was ist dein Lieblingstee?
Im Grunde trinke ich am Tag kaum etwas anderes als Tee. Am liebsten kombiniere ich einen Earl Grey mit einem besonderen Früchte- oder Rooibostee. Diese Sorten variieren allerdings stark.
3. Wenn du für einen Tag berühmt sein könntest, wer würdest du sein?
Ich weiß nicht, ob ich berühmt sein möchte, selbst wenn es nur für einen Tag wäre. Ich stehe nicht so gerne im Rampenlicht und kann damit auch nicht so umgehen. Wahrscheinlich würde ich mich mein restliches Leben darüber ärgern, wie blöd ich mich angestellt habe, anstatt diesen Tag richtig zu nutzen und zu genießen.
4. Welches Ereignis des letzten Jahres war sehr wichtig für dich?
Ich bin endlich 18 geworden. Es schien immer wie eine Hürde, die noch so unheimlich weit weg ist und die ich kaum erreichen werde. Nun geht es mir wohl wie jedem anderen auch: Kaum bin ich volljährig, ist es gar nicht mehr so spannend.
5. Ohne welchen Menschen könntest du nicht leben?
Nicht leben können? Ich müsste wohl oder übel mit oder ohne den betreffenden Menschen weiterleben und es würde am Anfang sicher schwerfallen. Aber mit der Zeit lernt man doch zumindest damit umzugehen, oder etwa nicht? Ich muss sagen, dass mir wohl meine Familie immer noch am liebsten von allen ist. Freunde engen mich ziemlich schnell ein und dann verbringe ich auch ewige Zeiten nur Zuhause. Mit der Familie ist das was anderes.. ich brauche schließlich auch jemanden zum Reden.
6. Welchen Star würdest du gerne mal live sehen?
Ich bin riesengroßer Harry Potter Fan und würde mich daher wahrscheinlich für Joanne K. Rowling entscheiden. Falls das nicht zählt, nehme ich Alan Rickman.
7. Was ist dein Vorsatz für das Jahr 2012?
Vorsätze direkt habe ich mir nicht gesetzt. Ich formuliere das einfach mal in "Ziele" um. Da wären: Mein Abitur zu machen und zu bestehen. Danach hoffentlich eine Zeit im Ausland zu verbringen (ich möchte Work&Travel in Neuseeland machen) und anschließend einen Studienplatz in Aussicht zu haben. Ich wünschte mir auch, manchmal umgänglicher zu meinen Mitmenschen zu sein.
8. Was ist dein Lieblingsessen?
Das ist schwierig. Ich esse gerne (und viel). Aber wahrscheinlich ist mein Top-Favorit immer noch Germknödel mit Zwetschgen und Weinsauce (Vanille-Mohn-Sauce akzeptiere ich aber auch).
9. Auf was freust du dich dieses Jahr am meisten?
Ich würde mich am meisten darüber freuen ein paar Monate in Neuseeland unterwegs zu sein.
10. Dein liebstes Hobby?
Wenn es die Zeit zulässt verbringe ich lange draußen und fotografiere oder liege im Garten und lese ein gutes Buch. Außerdem liebe ich das Fußballspielen und vermisse im Winter immer dieses Gefühl auf dem Platz zu stehen und meinen Status innerhalb meiner Mannschaft zu haben.
11. Magst du eher Gold oder Silber?
Ich bin wohl eher der Silber-Typ, aber das nimmt sich nicht viel.

Montag, 9. Januar 2012

47 - back to school

Ab heute beginnt wieder der normale Alltag. Aufstehen um halb 6, zur Schule gehen und abends zwischen vier und sechs nach Hause kommen. Es ist die letzte Hürde, die ich noch zu meistern habe. Im März steht mein Abitur an und dann werde ich dieses Kapitel meines Lebens hinter mir lassen.
In diesen letzten "wirklichen" Ferien (in den Osterferien ist ja schon fast alles rum) war ich allerdings äußerst produktiv. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich handwerklich wirklich was geleistet und bin auch ein wenig stolz auf mich. Viele Arbeitsstunden in der teils kalten Halle hat es gedauert und nun kann ich endlich das Ergebnis präsentieren.


Ich habe einen Stuhl hergestellt. Und zwar einen, der auch noch so hübsch schwingt, wenn man sich drauf setzt. Die Sitzfläche bildet hierbei eine Schaufel (und das ist gar nicht mal so unbequem, wie es auf den ersten Blick scheint). Es war eine Menge Arbeit einzelne Holzschichten übereinander zu leimen und gleichzeitig zu verformen, aber ich finde es hat sich gelohnt. 


Ich weiß, es ist ein etwas anderer Post als sonst, aber irgendwie bin ich so froh mal etwas geschafft zu haben, was nicht bloß auf Papier existiert, dass ich es einfach teilen musste.

Samstag, 7. Januar 2012

46 - Wollsockengummistiefelwetter

Das Wetter ist heute aber auch so gar nicht einladend, um sich an die frische Luft zu begeben. Mir fiel nach einem halben Tag im Haus allerdings wahrlich die Decke auf den Kopf und so kramte ich in der hintersten Ecke meines Schrankes nach Wollsocken. 

Bei diesem "Nicht-Schnee-nicht-Regen"-Wetter, ist es sogar für meine Winterstiefel zu matschig und wahrscheinlich hätte ich nach 100 Metern bereits nasse Füße gehabt. Also entschied ich mich für meine alten Gummistiefel (sind Gummistiefel nicht wieder In?!) und begab mich ins Feuchte. 



Nachdem der innere Schweinehund erst einmal überwunden war, war es gar nicht mehr so schlimm und der Körper gewöhnt sich doch sehr schnell an die draußen herrschenden Temperaturen. Abgesehen von meinen Ohren. Die haben es irgendwie ein bisschen übertrieben und vor allem das Rechte war die ganze Zeit über glühend heiß. 


Ich finde bei Schnee den Winter aber viel angenehmer. Die Welt erscheint trotz Nebel und Wolken ein bisschen heller. Aber es gibt definitiv schöneren, als diesen Matscheschnee. Und für mich gibt es jetzt erst mal einen Tee zum warm werden.

Donnerstag, 5. Januar 2012

45 - Orangensaft

Wie kommt man in den trüben Wintertagen besser an Vitamine, als durch frisch gepressten Orangensaft? Außerdem schmeckt er doch auch immer so lecker, gesund ist er ohnehin und ein gute Alternative zu dem ständigen Teekochen.


Auch farblich immer besonders und ich stehe sowieso auf Säfte mit Fruchtfleich, von daher bietet sich das selber Pressen geradezu an. Ich gebe allerdings immer noch einen Schuss Zitronensaft hinzu, um es ein bisschen säuerlicher zu gestalten, aber das ist wohl eine alleinige Sache das Geschmacks.
Einfach lecker und schnell zubereitet für Zwischendurch.

Dienstag, 3. Januar 2012

44 - alles Banane, oder was?

Durch den Überschuss an Bananen in unserem Haushalt kam es in letzter Zeit sehr häufig zu einer trinkbaren Bananen-Milch-Kombination. Aber nach einer Weile ist es echt zu viel des Guten und ich bin leider sowieso nicht der begeisterte Milchtrinker. Also wurde kurzerhand beschlossen, die gelben Früchte in Schokoladenmuffins zu integrieren. Gesagt getan.


Im Grunde habe ich lediglich einen normalen Muffinteig mit Kakao und Schokostückchen angerührt und zwei etwas überreife Bananen mit einer Gabel zerdrückt und unter die Masse gehoben. Geschmacklich sind sie kaum zu übertreffen. Die Banane hält den Teig feucht und lässt ihn nicht so schnell austrocknen.
Ich habe das Rezept allerdings trotzdem noch einmal zusammengefasst, vielleicht möchte der ein oder andere es ja ausprobieren.



Montag, 2. Januar 2012

43 - neues Jahr, neues Glück

Ich wünsche meinen paar Lesern ein gutes neues Jahr. Auf das es alles bringen möge, was du dir wünschst. Mit vielen guten Stunden und tollen Momenten. Glück und Zufriedenheit dürfen natürlich auch nicht fehlen. Ich hoffe du hast schöne 12 Monate! 

Mein spezieller Vorsatz für dieses Jahr, ist diesen Blog mehr zu füttern. Aber auch auf privater Ebene möchte ich einiges ändern. Ich denke, dass hierfür eine Jahreswende ideal ist. Schluss mit dem endlosen Aufschieben. Manchmal brauche ich einfach einen Punkt, ab dem ich "neu" beginnen kann.Es ist eine Art "Anlass" für Veränderungen.