Donnerstag, 23. Februar 2012

59 - hello spring?!

Wann wird es bloß endlich Frühling? Fasching ist vorbei und schon begrüßt uns die Wetterfee wieder mit regnerischen und nebligen Tagen. Ich suche mir also ein Plätzchen am Ofen, nehme ein (Schul-)Buch zur Hand und würde am liebsten nie wieder das Haus verlassen. Innen ist es doch sooo gemütlich.
Dummerweise bleibe ich da dann auch und ignoriere mal ganz galant, dass man meine Anwesenheit im heutigen Training erwartet hätte. Ich bin geplagt von Antriebslosigkeit und erwische mich auch immer wieder, wie ich Dinge viel zu schnell aufgebe.
Jetzt in der Fastenzeit allerdings werde ich meine Disziplin unter Beweis stellen. Normalerweise gibt es bei uns fast täglich Fleisch. Keine großen Mengen, aber immer ein bisschen. Hinzu kommt, dass ich überhaupt nicht gerne süße Brotaufstriche esse und es somit auch morgens und abends hauptsächlich Wurst gibt.
Dies gilt es zu verhindern. Ich starte also in meine "vegetarische Zeit" bis Ostern. Bisher bin ich noch nicht ganz so sicher, ob ich es durchhalte, aber ich wünsche es mir.

Im Moment bin ich noch abgelenkt, durch das Abitur, das in 20 Tagen auf mich wartet, aber wie es danach wohl wird?!


ein riesengroßes Dankeschön an meine 50 Leser!!!

Montag, 20. Februar 2012

58 - Freude

Da wacht man morgens nichtsahnend auf, wischt sich die letzten Überbleibsel der Faschingsnacht aus dem Gesicht und fällt fast vom Stuhl, wenn das müde Auge ungewöhnlich viele Seitenaufrufe erkennt.
Ein Gefühl der Freude kommt in mir auf und ich bedanke mich recht herzlich bei der lieben Ina für's Vorstellen meines kleinen Blogs!

Jetzt wird das bunten Rosenmontagstreiben doch glatt mit einem noch breiteren Lächeln aufgemischt.


Sonntag, 12. Februar 2012

57 - Sonntag

Sonntage sind doch immer wieder am Schönsten. Keine Verpflichtungen, keine Termine, keine Hektik - einfach nur zum puren Entspannen. Ich weiß, ich lasse die Tatsache des Lernens gerne außer Acht, aber irgendwann muss man sich schließlich auch mal Ruhe gönnen.
Ich liebe es Zeit zu haben. Zeit um einfach etwas zu machen, was ich gerne tue. Also bin ich draußen ein Stückchen unterwegs gewesen und mir war zwischendurch sogar warm! Ja, wirklich. Das erste Mal, seit die Kälte in Deutschland ausgebrochen ist und uns seitdem voll im Griff hatte.
Heute war es beinahe schon so, als ginge es auf den Frühling zu. Ich weiß, ich bin nicht realistisch.. nagut, aber manchmal muss man sich warme Gedanken machen.


Für alle, die eventuell vielleicht mal irgendwann vorhaben meine Kekse aus dem vorigen Post nachzubacken: Lasst sie am besten über Nacht in einer Box stehen. Dann schmecken sie noch besser, weil der Teig dann nicht mehr so trocken ist.

56 - Winterkekse

Wenn Schnee auf gefrorene braune Erde fällt, sieht das kaum anders aus, als bei den Keksen, die ich gebacken habe. Allerdings schmecken sie wohl um einiges besser.


Aber winterlich sehen sie dennoch aus. Als hätten sie kleine Zipfelmützen aus wunderbaren Puderschnee auf ihrem Kopf sitzen. Und schnell gehen sie obendrein noch. Bei einer Backzeit von 6-8 Minuten und einer sehr kurzen Zubereitungszeit also auch ideal für Last-Minute Besuch. Oder einfach für sich selbst. Am besten schön mit heißem Kakao genießen und die Kälte draußen für einen kurzen Moment vergessen.
Mjamm.. so lässt es sich leben.



Donnerstag, 9. Februar 2012

55 - später..

Manchmal plane ich gedanklich mein weiteres Leben (müsste ich eigentlich auch einmal in die Tat umsetzen, schließlich neigt sich meine schulische Laufbahn dem Ende zu) und male mir alles möglich aus.
Später habe ich eine eigene Familie.
Später habe ich einen Beruf, den ich gerne mache.
Später habe ich ein Häuschen.

Am Wochenende war ich in Königsstein und habe ein gar sehr schönes Exemplar gesehen. Mit mir geht es dann immer durch. Für einen kurzen Moment stelle ich mir alle möglichen Szenarien vor, plane gedanklich mein eigenes Heim, und, und, und...

... man wird ja wohl noch träumen dürfen...

Montag, 6. Februar 2012

54 - Die Welt steht still

Alles scheint wie betäubt durch die gnadenlos niedrigen Temperaturen. Die Welt ist eingefroren. Leblos. Tot.
Mein Dorf wurde vor ein paar Tagen zum kältesten Ort Hessens ernannt und so fühlt es sich auch an.
Zweifelhafter Ruhm, auf den man in dieser Jahreszeit auch gerne verzichten würde.

Aber irgendwie wirkt dadurch auch alles beruhigend. Nicht so gehetzt und kurzlebig, vielmehr als würde für einen Moment die Zeit stillstehen.