Sonntag, 29. April 2012

64 - immer wieder sonntags...

Da ich nun stolze Verwenderin von Instagram bin, habe ich beschlossen, dass ich von nun an jeden Sonntag eine Art Wochenrückblick veröffentlichen werde.
Dinge, die man gesehen, oder erlebt hat, kann man in Form eines Fotos oft deutlich besser ausdrücken, als mit noch so vielen Worten. Ich werde mich deshalb bemühen fleißig Eindrücke zu sammeln, damit ich hier auch immer was zu zeigen habe. Natürlich gibt es auch jeweils zwei-, drei- kleine Sätzchen dazu. Ein bisschen Hintergrundinformation eben. Ob diese notwendig ist, oder ob ich nur die Bilder für sich sprechen lassen soll, könnt ihr ja vielleicht entscheiden. Für Verbesserungsvorschläge bin ich gerne offen. 
Meine ersten Versuche mit Instagram. Ich bin immer noch am herumprobieren und habe noch nicht genau DEN Standardeffekt gefunden. Kann man diesen überhaupt finden?
Den Geburtstag von Mama haben sie und ich ganz im Sinne eines Mädels-only-Tages mit zugehörigem Sektfrühstück gestartet. Am nächsten Morgen gab es dann innerhalb der Familie Klagen, dass man immer noch Bauchschmerzen vom übermäßigen Kuchengenuss habe.
Es war eigenartig, wie es ganz plötzlich, ganz warm geworden ist. Aber auch schön. Ein Tag volles Ausspannen auf der Terasse und die Sonne so richtig spüren. Endlich wird es auch bei uns Frühling!
Mein Lieblingshaustier: Paul, das Meerschwein. Ich frage mich, warum ihm der gepflückte Löwenzahn immer viel besser schmeckt, als das, was in seinem Freigehege wächst. 
Alles erblüht plötzlich. Scheint aus dem Winterschlaf endlich aufzuwachen. Dank des Regens werden die Wiesen nun nicht nur grüner, sondern auch, von der Anzahl bestimmter Blumen her, farbiger.
Und der Himmel sieht bei jedem Sonnenuntergang anders aus. Aber jedes Mal schön.


Freitag, 27. April 2012

63 - Loch

Ich muss gestehen, dass mir in letzter Zeit Motivation fehlt. Ich lasse so viele Tage einfach ungenutzt ins Land streichen, ohne etwas erreicht zu haben.
Meist komme ich von der Schule nach Hause und schnappe mir ein Buch, das ich dann den restlichen Abend nicht mehr aus der Hand lege.Vielleicht um viertel nach acht nochmal ein Filmchen anschauen und dann geht es auch schon wieder in's Bett. Das wiederholt sich dann fünf Tage lang, bis zum Wochenende, und ich nehme mir Großes vor. Es scheitert allerdings recht häufig an der Umsetzung. Schade.
Eigentlich habe ich einen Haufen Arbeit vor mir liegen (Präsentation muss ausgearbeitet werden, auf die mündlichen Prüfungen muss sich vorbereitet werden, Kunstprojekte warten...), aber ich schaffe es einfach nicht, irgendetwas in Angriff zu nehmen.

Genauso wie dem Rest geht es eben auch meinem Blog. Es macht mir wirklich Freude hier zu schreiben und das ein oder andere Foto mit meinen Lesern zu teilen, dennoch vernachlässige ich auch das.

Ich möchte mich mit diesem Post selbst motivieren, wieder weiterzumachen.



Montag, 2. April 2012

62 - hallo lieber Frühling!

Wenn man einen Blick aus dem Fenster wirft, wirkt immer noch alles sehr trostlos. Bei uns zumindest. Dies ändert sich jedoch mit jedem weiteren Sonnenstrahl.
Wunder wie Kirschblüten gibt es noch nicht zu bestaunen, doch auch hier gibt es die kleinen Dinge, auf die man das Auge werfen sollte. Ab und an erblickt ein kleines, unscheinbares Pflänzchen das Licht der Welt und verzaubert den Ort an dem es wächst, durch eine wunderschöne Blüte.

Ich mag den Frühling. Alles erwacht. Es ist wieder länger hell. Die Sonne erwärmt langsam unsere Umgebung.
Es hat etwas Magisches. Etwas unerwartetes und dennoch unvermeidliches.
Wenn der Frühling da ist, weiß ich, dass wir wieder einen Winter und somit auch wieder ein Jahr erlebt haben und dass es nun an der Zeit ist, dass etwas Neues auf uns zu kommt.

Wir können alles neu anfangen. Alles womöglich anders machen, aber auch wiederholen, was wir womöglich gut fanden.
Ich wünsche allen einen schönen Frühling und natürlich auch ein schönes restliches Jahr. In meinem persönlichen Kalender beginnt es nämlich jetzt erst richtig.


Sonntag, 1. April 2012

61 - Kinosensation

So, heute war es nun endlich so weit. Nachdem ich die Tribute von Panem auf Englisch gelesen habe und Zuhause mittlerweile auch die deutsche Ausgabe rumliegt, wurde der Film mit der ganzen Familie im Kino begutachtet.


Da ich nicht bis zum Ende des Eintrags damit warten möchte, bringe ich mein Fazit gleich zu Anfang an: Ich würde direkt noch einmal reingehen!

Klar, ich finde es jedes Mal auf's Neue schade, dass nicht alle Einzelheiten aufgegriffen werden, denn dadurch geht einfach etwas verloren. Aber wenn man es andersherum betrachtet, behalten Bücher somit auch ihre Daseinsberechtigung und sind in keinem Fall durch einen Film zu ersetzen. Die eigenen Vorstellungen sind doch etwas ganz besonderes.

Die Filmemacher haben es ansonsten wirklich gut gemacht. Man hat mitgefühlt und die dahinterstehenden Emotionen wahrgenommen. Das fällt mir bei einem Film nur sehr selten auf. Ich habe sonst vielmehr das Gefühl, dass einfach etwas auf die Schnelle produziert worden sei, nur um in den Kinos überhaupt etwas laufen zu haben.
Ich war durch und durch angetan. Vom Erzeugen der Spannung. Von der Darstellung der Gegensätze zwischen dem Kapitol und den einzelnen Distrikten. Von den Gefühlen der Protagonisten. Es war wahrlich ein Gesamtkunstwerk. Anders ist es kaum zu beschreiben. Wie ein riesengroße Puzzle, in dem jedes Teil passen muss, damit es am Ende lückenlos uns schön ist. Genau das ist hier geschehen: Jedes Teil hat gepasst!
Die teilweise unkontrolliert wirkende Kameraführung bearbeitete den eigenen Fluchttrieb und man wurde tiefer und tiefer in das Geschehen mit hineingezogen.
Es wurde nicht übertrieben, als man sagte, es sei einer der besten Filme seit Harry Potter (ja, ich bin großer Harry Potter-Fan..., aber Harry? - Du bekommst Konkurrenz!!). 


Für alle die noch Zweifeln: Macht es einfach! Besucht den Film!
Aber vielmehr: Lest die Bücher! Denn nichts geht über die eigene Fantasie.