Freitag, 25. Mai 2012

66 - fürstliches Gartenfest

Um dreiviertel zehn stand Mamas beste Freundin vor unserer Haustüre, um uns beide abzuholen und dann ging es auf zum diesjährigen "fürstlichen Gartenfest".
Ich persönlich war noch nie aktiver Besucher, so war das heute meine Premiere. Aber laut Mama MUSS man da einfach hin (sie schwärmt seit ihrem ersten Besuch).

Ausgerüstet mit sommerlicher Bekleidung, meiner Kamera und jeder Menge Erwartungen standen wir schon kurz nach der Eröffnung vor den Toren des Schlossgartens. Wir haben versucht uns an das Sprichwort mit dem "frühen Vogel" zu halten, doch schon zu Beginn kamen die Menschen in Scharen.


So manches Mal waren die Menschen um mich herum interessanter, als all die angebotenen Dinge. Frauen mit großen Strohhüten und wehenden geblümten Kleidern schienen in ihrer eigenen Welt zu wandeln. Sie passten so gut in das ganze Geschehen, das doch ab und an mit einem Hauch von Nostalgie gefüllt war.
Alte, rustikale Gegenstände, die einfach den Flair von Gemütlichkeit ausstrahlten, zogen uns voll und ganz in ihren Bann.
Man hatte mir nicht zu viel versprochen - im Gegenteil.


Irgendwann mussten wir leider Schluss machen, weil wir unsere Errungenschaften schon gar nicht mehr
tragen konnten und mit länger werdenden Armen immer wieder Neues entdeckten.

Es gab halt auch soooo viele schöne Sachen, hach...



1 Kommentar:

Bonnie hat gesagt…

Hmmm, klingt sehr schön und irgendwie romantisch. Deine Ausdrucksweise gefällt mir sehr gut.
Und das Kleidchen :)
Aber was zur Hölle ist " dreiviertel zehn " ? xD
Ich hatte mal einen Freund, dessen Mama hat das auch gesagt. Er hat diese Sprache / Dialekt stets vor mir verheimlicht xD