Sonntag, 27. Januar 2013

{surroundings} - Palmengarten

Ich habe mir vorgenommen, mich etwas besser mit Frankfurt und der angrenzenden Umgebung zu befassen. Gerne möchte ich die ein oder andere Besonderheit auch hier mit einfließen lassen - vielleicht stößt die angedachte Reihe sogar auf Zustimmung. 

Normalerweise sollte man sowas dann wohl mit ein paar "basics" und einem kurzen Überblick einläuten, aber  um ehrlich zu sein, passt dieser Eintrag gerade jetzt in den doch sehr düsteren Januar. Denn seien wir doch mal ehrlich: Wie viele Sonnentage hatte dieser Monat bisher?
Es wird also Zeit, dass ein bisschen Licht ins Dunkel kommt und dies hat sich auch der Palmengarten in Frankfurt zur Aufgabe gemacht. Im Moment läuft dort eine Licht- und Farbinstallation unter dem Titel "Winterlicht". 


Ich muss gestehen, dass ich mich wirklich motivieren musste, nach Einbruch der Dunkelheit nochmals meine kuschlige Deckenlandschaft zu verlassen und in die Kälte zu gehen. Aber im Nachhinein bereue ich es keine Sekunde.
Viele Teile der parkartigen Anlage wurden in eine vollkommen mystische Atmosphäre gerückt. Licht sorgte für aufregende Stimmung, die sich immer wieder neu formierte und eine interessante Reise der Gedanken ermöglichte.
Alles schien verzaubert und irgendwie lebendig zu sein. Welch schöner Kontrast zu der sonst doch eher stillen, schlafenden Winterlandschaft. Ich hatte im Übrigen auch noch wirklich viel Glück mit dem Wetter. So schneite es doch ausgerechnet, bevor ich mich aufmachte, um dem Schauspiel beizuwohnen. Ich bilde mir nun ganz einfach ein, dass die Lichter somit noch besser zum Vorschein kamen, da sie durch den hübschen, weißen Bodenbelag besonders reflektiert werden konnten.  


Leider bin ich keine stolze Besitzerin eines Stativs und musste daher behelfsmäßig auf Mülltonnen und Parkbänke umsteigen, um meine Kamera, der Auslösezeit angemessen, ruhig zu halten. Dadurch bin ich natürlich ständig in den direkten Kontakt mit Schnee gekommen und man hätte meine Hände binnen kurzer Zeit als organische Kühlakkus missbrauchen können. 
Doch was nimmt man nicht alles in Kauf? Es war auf alle Fälle lohnenswert, auch wenn ich nun wirklich darüber nachdenke, mir ein Stativ anzuschaffen - ist nicht bald schon wieder Ostern (Wink mit dem Zaunpfahl).


Was ist euer Mittel gegen düstere Tage? Freut ihr euch auf den Frühling, oder genießt ihr die verschneite Natur?

Sonntag, 6. Januar 2013

Wintercupcakes

Wenn man aus dem Fenster schaut, fällt einem kaum auf, dass wir uns im Januar befinden. Dem Wetter nach zu urteilen, könnten wir gerade November haben. Triste, neblige Tage. Ständiger Regen und kahle Bäume.
Wo bleibt der Schnee?
Ein Winter ohne Schnee ist kein richtiger Winter..
Aber dadurch, dass man bei diesem Wetter sonst kaum etwas machen kann, weil einfach jegliche Lust abhanden gekommen ist, habe ich mich dem Backen gewidmet. Gemeinsam mit einem heißen Chai-Tee sind leckere Cupcakes entstanden, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
Immerhin sehen selbige ein bisschen wie eine Winterlandschaft aus. Weißes Frosting auf braunem Grund. Herrlich.


Wer nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher verbringen möchte, weil man sonst nicht viel unternehmen kann, der kann sich an dem nachfolgenden Rezept in der Küche versuchen. Das Grundgerüst für den Teig habe ich im Übrigen bei Pinterest gefunden, jedoch wurde vieles abgewandelt und am Ende ist folgendes herausgekommen:


Das Topping wurde am Ende flambiert, sodass es einigermaßen fest wurde und nicht an den Rändern herunterlaufen konnte. 
Ach ja, der Teig ist im Übrigen sehr, sehr flüssig, wenn er in die Förmchen gefüllt wird und ich hatte vorerst große Bedenken.. aber er ist wunderbar hochgegangen und schmeckt dazu noch unglaublich lecker.

Na und die restlichen Marshmallows werden natürlich in der nächsten heißen Schokolade untergebracht. So kann man die verregneten Tage viel besser hinnehmen. 

Mittwoch, 2. Januar 2013

setting your 2013 goals

Ein Jahreswechsel ist in gewisser Hinsicht auch immer eine Art "Neuanfang".
Natürlich ist es nicht die Stunde Null. Wir leben im Grunde so weiter, wie zuvor. Aber welcher Tag eignet sich besser, um zu resümieren und sich zu überlegen, was man möglicherweise anders machen könnte?
Viele setzen sich in der Silvesternacht Ziele, die sie im kommenden Jahr verfolgen möchten. Auch ich habe mir einiges überlegt. 13 persönliche Ziele für das (mein) Jahr 2013.

Die Zeit verfliegt. Nun wohne ich schon beinahe ein halbes Jahr in Frankfurt und fühle mich immer noch neu. Ich denke die ganze Zeit, dass ich noch so lange dort sein werde, sodass ich alle Unternehmungen getrost auf später aufschieben kann. Dem ist aber nicht so. Ende August läuft mein freiwilliges Jahr gnadenlos ab und spätestens zum Studienbeginn werde ich die Stadt verlassen.
Demnach heißt es dahingehend nichts mehr zu verschieben und zu vergessen, sondern Frankfurt systematisch kennen zu lernen. Innerhalb der nächsten Tage werde ich mir hierfür strukturiert eine Art "Guide" zusammenstellen. Orte, die ich besuchen möchte.. Cafés, in die ich einkehren möchte.. Sehenswürdigkeiten, die dazugehören.. und was mir sonst noch so einfällt.

Auch mein Studium muss geplant werden. Im Oktober möchte ich ein Studium in der Innenarchitektur beginnen und werde mich so langsam den Vorbereitungen meiner Mappe widmen. In der Hoffnung, dann auch einen Platz an meiner Wunschhochschule zu erlangen, muss ich mich wieder der Wohnungssuche zuwenden. Damit all das nicht in Vergessenheit gerät, sondern auch "angepackt" wird, landet es auf meiner Liste der Vorsätze.

Ich möchte unbedingt wieder mehr lesen. Ich liebe die Traumwelt, die meine Bücher offenbaren. Ich liebe die Struktur, die meine Fantasie anzunehmen vermag. Ich liebe das gedankliche erstellen fiktiver Charaktere...
Ich vergrabe mich lieber in ein Buch, als mich vor den Fernseher zu setzen und trotz allem fehlt mir vermeintlich oft die Zeit hierfür.
Damit verbunden ist es mir wichtig, zu jedem gelesenen Objekt ein Review zu verfassen. Das wird mir schwer fallen. Ich brauche oft relativ lange, um mit einer Story abzuschließen und sie in Worte zu fassen, aber genau darin möchte ich mich üben.

Meinen Blog betreffend plane ich, diesen komplett zu überarbeiten und wage einen (hoffentlich) konsequenten Neubeginn. Ich möchte mit mindestens einem Post pro Monat beginnen und erwarte diesbezüglich eine Steigerung im Laufe der Zeit. All das droht einzuschlafen und der Jahresbeginn scheint ideal, um mein Programm zu erneuern.

Dadurch, dass ich alleine wohne, backe ich leider nur noch selten. Es fehlt mir sehr, aber für eine Person lohnt es sich einfach nicht. Trotz allem möchte ich mir auch dieses Hobby bewahren und mir dementsprechend Ziele setzen.

Zum Thema "Reisen" habe ich zwei Wünsche. Zum einen möchte ich einen Auslandsaufenthalt in 2013 erleben, denn eine Reise in ein fremdes Land ist meistens auch mit anderen Kulturen, anderen Sprachen und anderen Gedanken verbunden.
Gleichzeitig möchte ich eine "neue" Stadt für mich entdecken. Städtetouren gefallen mir immer sehr gut und ich liebe es mir ein Bild von einer Stadt zu machen. Was mich im Moment sehr reizen würde, wären Budapest und Dublin. Vielleicht bekomme ich die Möglichkeit eine dieser Städte zu erkunden.

Mir ist es wichtig im neuen Jahr mindestens ein Konzert zu besuchen, um die Stimmung voll und ganz zu genießen. Es ist ein erhebendes Gefühl in einer Menge zu stehen, die den eigenen Musikgeschmack teilt und ich möchte es nicht missen.

Gerne würde ich auch mit ein paar meiner Freunde ein richtig leckeres Essen kochen. An einem Abend im Jahr werde ich also zu einem gemeinsam Abendessen einladen. Womöglich in Kombination mit der "mörderischen Dinnerparty" - wer weiß..

Die angesammelten To Do Listen warten nur darauf abgearbeitet zu werden. Diesen werde ich mich sobald wie möglich zuwenden. Bei manchen Dingen ist es einfach schade, wenn sie unangetastet nur auf dem Papier bestehen bleiben.
Hierzu zählt auch mein Plan mich im Fitnessstudio anzumelden, um einen körperlichen Ausgleich zu erhalten. Seit ich den Fußball beinahe vollständig aufgegeben habe, fehlt mir die sportliche Betätigung sowohl physisch als auch psychisch und ich möchte unbedingt etwas für mein Wohlbefinden machen.

Der letzte Punkt umfasst den Plan, mir jeden Monat noch ein-zwei Einzelziele zu setzen, die ich am Ende des Monats jeweils erreicht habe. Vom Entrümpeln des Zimmers bis zum fleischlosen Monat habe ich einiges im Hinterkopf.