Freitag, 29. März 2013

{countdown to easter} Rüblikuchen

Übermorgen ist es also schon wieder so weit. Ostern steht direkt vor der Tür. 
Die Zeit verfliegt momentan so schnell. Eben hatten wir noch Silvester, und schon befinden wir uns mitten im Frühling. Naja.. fast. Als es gestern nochmals zu schneien begann, habe ich deprimiert den Kopf hängen gelassen. Wir haben doch Ostern! An Ostern sollte es nicht schneien. 

Es sollte vielmehr nach Frühling riechen. Ohja. Dieser Geruch, der in der Luft liegt, sobald die Natur auftaut, ist wunderbar. 
Aber da er uns ja scheinbar noch ein wenig verwehrt bleibt, riecht es stattdessen im Haus nach Kuchen.


Diesmal gibt es Rüblikuchen - eine absolute Bereicherung für jeden Osterbrunch, das verspreche ich Dir! Saftig, locker und einfach zum genießen. Nicht deftig, aber dabei auch nicht all zu süß. Einfach lecker. 
Diesmal habe ich mich an einem Rezept orientiert, das aus dem Fundus meiner Mama stammt. Ich muss zugeben, dass ich mich in ihren Backbüchern nicht allzu oft umsehe, sondern vielmehr das Internet als Inspirationsquelle nutze. In diesem Fall hat es sich jedoch gelohnt.
Interessant ist auch, dass sie das Rezept damals von einer ehemaligen Arbeitskollegin bekommen hat, die sich unheimlich gerne dem Backen von Köstlichkeiten widmete. Die besagte Kollegin mochte Kuchen zwar scheinbar selbst nicht einmal, dafür wurde ihre Familie immer mit den süßen Sünden beglückt. 

Eine Rezept, das eine kleine Geschichte mitbringt.. so etwas finde ich spannend. Ich sollte unbedingt damit anfangen, auch Tipps und Backanleitungen zu "sammeln". Es wirkte plötzlich total persönlich und hat mich dadurch viel mehr angesprochen, als all die Rezepte, die das Internet parat hält (und das obwohl es hier nicht einmal ein Bild beigefügt war..).


Von dem Frischkäse-Topping ist zwar in ihrem Rezept nichts zu sehen, aber ich finde, es gibt dem Kuchen noch eine interessante Geschmacksnote mit auf den Weg. Hier musst Du jedoch ein bisschen abschmecken, wie viel Zitronensaft, bzw. Puderzucker Du verwenden möchtest.


Ich finde auch faszinierend, wie farbintensiv der Kuchen ist. Ohne den Zusatz von irgendwelchen Lebensmittelfarben, leuchtet er trotzdem. Normalerweise kommt der klassische Rührkuchenteig eher langweilig daher, aber in Kombination mit dem Möhren wirkt er geradezu appetitlich.

Was bisher noch nie ausprobiert wurde, hat sich spontan zu einem Liebling entwickelt. Ich sage Dir, diese Form des Kuchens wird es in Zukunft noch öfter geben.


Und nun wünsche ich Dir ganz viel Spaß und gutes Gelingen beim Nachbacken.

Freitag, 22. März 2013

{countdown to easter} breakfast

Kennst Du das:
Du stehst morgens auf und verspürst diesen absoluten Heißhunger auf etwas Süßes?

Ich muss gestehen, dass es mir nicht wirklich oft so geht. Zumindest nicht morgens. Nach dem Aufwachen freue ich mich auf meine Tasse Kaffee und ein leckeres Naturjoghurt mit frischen Früchten.

Aber man kennt das ja - kaum ist man Zuhause zu Gast, die Eltern sind verreist und plötzlich sieht das ganz anders aus.
Ich bin aufgewacht und konnte mir nichts schöneres vorstellen, als jetzt ein leckeres Brötchen zu essen. Nein, keins vom Bäcker, sondern ein richtig sättigendes Hefebrötchen. Aber wo bekommt man dieses her? Also ab in die Küche und selbst machen.


Das Gute daran: sie dauern gar nicht mal sooo lange. Gut, der Teig muss eine Stunde gehen, aber ansonsten kann man sich über die eigentlich Backzeit von 10-12 Minuten wohl nicht beklagen.
Da ich finde, dass dieses Rezept einfach in den Frühling gehört (im Sommer sind Früchte das bessere Frühstück, im Winter freut man sich über was deftigeres), bilden die Hefebrötchen den zweiten Teil meiner "countdown to easter"-Reihe.


Für 8 Brötchen benötigte ich 500g Mehl, 60g Butter, 30g Zucker, 1 Prise Salz, 200ml lauwarme Milch, 1 Würfel frische Backhefe aus dem Kühlregal und 1 Ei.

Das Mehl gebe ich in eine Schüssel und forme mit den Fingern eine Mulde in der Mitte. Dort brösle ich die Hefe hinein, bedecke diese mit dem Zucker und übergieße die Hefe mit lauwarmer (wichtig!! keine heiße und keine kalte Milch verwenden!!) Milch. Ein paar Minuten ruhen lassen. Dann gebe ich die restlichen Zutaten hinzu und verknete alles zu einem festen Teig.
Der Teigklumpen wird zu einer Kugel geformt und an einem warmen Ort zugedeckt für ca. 60 Minuten gehen gelassen.

Anschließend forme ich aus der Kugel 8 kleine Brötchen, die ich auf ein (mit Backpapier belegtes) Blech setze. Den Ofen habe ich schon zuvor auf 220°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt und die Brötchen darin dann 12 Minuten backen gelassen.
Schaut lieber einmal öfter, nicht dass sie am Ende zu ausgetrocknet sind..



Der Zuckergehalt kann je nach Geschmack variiert werden. Probiert den Teig doch (am besten bevor das Ei hinzu gegeben wurde), dann könnt ihr entscheiden, ob ihr lieber süße oder liebe herzhafte Brötchen haben möchtet. Letztere schmecken bestimmt auch mit Käse ganz vorzüglich..

Ich bleibe jedoch bei der leicht süßen Variante. Dann einfach noch im warmen Zustand mit ein bisschen Butter bestreichen und genießen.. mmmhhhmm...



Wie wäre es denn jetzt zum Beispiel am kommenden Sonntag mit diesen Leckerein?

Wenn ihr das gar am Ostersonntag ausprobieren möchtet (statt des traditionellen Hefezopfes) dann könnt ihr euern Partner, die Freunde oder die Familie gleichzeitig noch mit gefüllten Schokoeiern überraschen.
Die Idee hierzu habe ich auf dem schönen Blog von Sarah entdeckt und musste es unbedingt ausprobieren. Leider hatte ich auf die Schnelle keine wirklich gelbe Marmelade zur Hand und habe etwas dunklere mit Apfelsaft aufgehellt - das Ergebnis seht ihr oben: viiiiel zu flüssig.
Lecker waren sie dennoch.
Für die Füllung habe ich fettarmen Frischkäse mit etwas Zitronensaft und Puderzucker abgeschmeckt und am Ende mit einem Klecks Apfelsaft (eigentlich wird ja Marmelade verwendet) verfeinert.

Ich sage euch.. mit dieser Kombination schmecken selbst billige Schoko-Ostereier!

Samstag, 16. März 2013

{countdown to easter} - Cakepops

Die Fastenzeit ist nun fast vorüber. Das bedeutet einerseits, dass ich mich bald wieder meinen alten Essgewohnheiten zuwenden kann und andererseits, dass Ostern vor der Tür steht. Ja, tatsächlich. In zwei Wochen ist es bereits so weit.
Ich nehme diesen Termin zum Anlass, um hier eine erste Blogreihe zu starten, auf die in Zukunft hoffentlich noch so einige folgen werden. 
Unter dem Titel "countdown to easter" möchte ich in den verbleibenden Wochen die ein oder andere Idee rund um Ostern mit euch teilen. 
Heute beginnen wir mit etwas, was sich mittlerweile schon beinahe als Klassiker etabliert hat: mit Cakepops. 


Ich finde, dass es nicht ein rein weihnachtliches Privileg ist, mit Süßwaren aufzuwarten. Was während der Adventszeit gilt, gilt genauso für die Zeit vor Ostern. Gebäck und Kekse sind ein absolutes Muss.
Mit kleinen Köstlichkeiten kann man Wartezeiten im wahrsten Sinne des Wortes versüßen.
Bei mir kamen die Cakepops jedoch nicht auf den obligatorischen Stielen daher, sondern wurden vielmehr zu kleinen Pralinen geformt.
Für all diejenigen, die sich gerne an den leckeren Kugeln versuchen möchten, habe ich hier das Rezept für euch vorbereitet. Der Frischkäse wird selbstverständlich nicht gleich zu Anfang mit den anderen Zutaten vermengt, sondern sorgt erst nach dem Backen für die richtige Konsistenz. 
Es sieht mit Sicherheit auch gut aus, wenn man die dunklen Schokoladensplitter durch Kokosraspeln ersetzt. Hier könnte man dann niedliche "Bunnytails" mit den Miniaturkarotten in Verbindung bringen und somit auf die österliche Hasenpropaganda aufmerksam machen. 

Dadurch, dass sich Cakepops gekühlt über einige Tage halten, eignen sie sich auch prima als kleine Mitbringsel für Freunde und Bekannte. Ich kam jedoch gar nicht erst in die Versuchung, sie zu verschenken. Bei uns sind wie einfach über Nacht "verschwunden"... ob sich wohl der Osterhase in einem unbemerkten Moment bedient hat..?

Montag, 11. März 2013

blog awards

In den letzten Wochen habe ich zwei Blogawards verliehen bekommen und mich riesig darüber gefreut.


Ja, ich bin leider nicht so gut in dieser "Selbstporträt-Sache", aber es ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und keine Sorge, das wird in naher Zukunft auch kein Bestandteil meines Blogs werden. Ich dachte nur, dass man vielleicht auch ab und an ein Gesicht benötigt, um sich weiter für einen Blog und die dazugehörigen Inhalte zu interessieren. Falls ich nun eure Illusionen zerstört haben sollte, tut mir das leid.
Im Übrigen sehe ich nicht immer so erschrocken aus. Ich kann auch wirklich lachen...


Den "the versatile blogger award" habe ich bereits vor einiger Zeit von der lieben Michéle verliehen bekommen und möchte ihn nun gerne weitergeben. Ich lese ihren Blog unheimlich gerne und möchte euch diesen auch ans Herz legen. Schaut bei Michéle vorbei, falls ihr sie noch nicht kennt!

Für den "the versatile blogger award" nominiere ich weiterhin die Blogger von annemariabarney, sarahgolden-zuckerhaus und machdaslebensuess.


Dann habe ich noch von den zwei sehr lieben Bloggerinnen Sabine und Manu den "Best Blog Award" erhalten. Auch diese beiden Mädels führen gar zauberhafte Blogs. Es sind virtuelle Orte, an denen ich mich gerne aufhalte. Ihr inspiriert mich so oft!


Jeder Nominierte postet Nominierung mit Verwendung des Bildes oben auf seinem Blog und dankt mit einer Verlinkung dem, der ihn nominiert hat. Dann werden die 11 Fragen beantwortet und wieder Blogs mit unter 200 Followern nominiert. (Im Idealfall folgt man sich dann gegenseitig.)
Die neuen Nominierten werden durch einem Kommentar auf ihrem Blog auf diese aufmerksam gemacht.

1. Was magst du beim Kochen lieber: Nachtisch oder deftige Gerichte?
Ich esse beides unheimlich gerne - gutes Essen ist mir wichtig. Jedoch stehe ich lieber in der Küche, um zu backen, als zu kochen. Demnach wähle ich hier das Dessert.
2. Was ist dir wichtiger bei einer Person: die Persönlichkeit oder die Erscheinung?
Am Ende siegt immer die Persönlichkeit.Das Aussehen ist jedoch sicherlich eine Komponente, die dazu beiträgt, wie die erste Begegnung mit einer fremden Person verläuft. 
3. Wann hast du den Blog gegründet?
Das ist schon länger her. Ich habe immer mal wieder angefangen, dann wieder vollkommen aufgehört - alles gelöscht und wieder von vorne begonnen. Auch jetzt sind die Einträge, die vorhanden sind, nicht alle aktuell. Zwischendurch kam schließlich nicht mehr so arg viel von mir. Ich hoffe, dass ich es schaffe, weiterhin mehr oder weniger kontinuierlich zu posten.
4. Welche Person hat dich bisher inspiriert in dieser Welt mit etwas Neuem anzufangen?
Mein Weltbild ist stark familiär geprägt. Ich habe das Glück, dass bei uns rege Diskussionen an der Tagesordnung stehen und ich somit immer wieder zum Hinterfragen und womöglich sogar zum Umdenken angeregt werde. Das hilft mir ungemein. Gleichzeitig habe ich eine Freundin, die mich mit ihrem Lebensstil immer wieder auf's Neue beeindruckt. Sie ist wirklich inspirierend. 
5. Verfolgst du viele Blogs?
Jap. Man sollte dort mal aussortieren..
6. Kochst du lieber selbst oder lässt du dich lieber bekochen?
Hmm.. das ist von der Tagesform abhängig. Wenn man das Spülen außer Acht lässt, koche ich unheimlich gerne, aber ich lehne es auch nicht ab, bekocht zu werden.
7. Welches Buch liest du momentan?
Gar nichts.. Vorschläge?!!
8. Welches Kleidungsstück hat bisher am längsten in deinem Schrank überlebt?
Das ist eine interessante Frage. Ich habe generell nicht so einen hohen Verschleiß an Kleidungsstücken und trage vieles über Jahre hinweg. 
9. Was ist dein Lieblingsrezept?
Okay, ich stehe sehr auf Germknödel mit Vanillesauce und Mohn. Gerne auch mit einer leckeren Weinsauce. Ansonsten: Nudeln in verschiedenen Variationen.
10. Welche Eigenschaften einer Person sind dir in einer Freundschaft wichtig?
Ich muss mit meinen Freunden reden können, das ist mir sehr wichtig. Ansonsten lege ich wert auf Ehrlichkeit (vor allem, wenn ich eine Meinung einholen möchte) und ja.. es muss einfach passen.
11. Was ist dein Lieblingsfilm?
Das ändert beinahe täglich. Ich gehe leidenschaftlich gerne ins Kino und komme eigentlich so gut wie immer mit einem "neuen" Lieblingsfilm wieder heraus...

Weitergeben werde ich diesen Award an Anett, Imma und Elena.

Sonntag, 3. März 2013

verschneite Impressionen

Mein Papa liebäugelt bereits seit einiger Zeit mit einer Spiegelreflexkamera und auch mich lässt ein solches Schätzchen wahrlich nicht kalt. Was für mich jedoch nicht realisierbar ist (an dieser Stelle möchte ich einen freundlichen Gruß an meinen Kontostand übermitteln), rückt für ihn in greifbare Nähe. 
Zur Zeit ist bei uns Zuhause eine hübsche Nikon zum Ausprobieren und Annähern eingezogen. Natürlich lasse auch ich mir diese Chance nicht entgehen und so fieberte ich regelrecht dem Wochenende entgegen, um ebenfalls ein paar Testaufnahmen machen zu können. 
Überraschenderweise spielte sogar das Wetter mit. Ich kann mich diesbezüglich zwar kaum beschweren, da ich in der letzten Woche im Skiurlaub unglaublich viel Sonne genießen durfte, aber dennoch ist es ungewohnt, wenn man auch im heimischen Bett wiedermal mit einem hübschen Sonnenaufgang geweckt wird. 
Der Tag wirkt sogleich freundlicher. Man wird aktiv. Man möchte nach draußen.


Ich ließ mich also nicht zweimal bitten und mit Sonnenbrille, i-pod und der erwähnten Nikon im Gepäck, ging es in die verschneite Rhön. Ich muss gestehen, dass ich die meiste Zeit wirklich froh bin, dass ich hier wohnen darf und ich spätestens nach drei Schritten in der Natur bin.
Natürlich hat das alles auch seine Nachteile. Aber in diesem Fall bin ich darüber wirklich glücklich.


Wiesen teilen sich die Landschaft mit Waldabschnitten. Teilweise war der Weg etwas beschwerlich. Der Schnee leicht angetaut, jeder Schritt bedeutete Anstrengung und durch den Wald habe ich mich schließlich an einer Wildschweinspur orientiert - diese war wenigstens einigermaßen begehbar. 


Ich muss sagen, dass ich es meist furchtbar schwierig finde, im Schnee zu fotografieren.
Sobald es Frühling wird, fällt mir das deutlich einfacher. Dann gibt es Details zu bestaunen, die im Moment durch Schnee bedeckt sind und Farben zu entdecken, die im monochromen Winterwetter schlichtweg untergehen. 


Ein paar Motive haben es aber trotz allem vor meine Linse geschafft.
Zufrieden mit den fotografischen Ergebnissen und dennoch traurig, dass ich die Kamera nicht "mein" nennen darf, kehrte ich nach Hause zurück.
Aber irgendwann.. ich sage euch: Irgendwann werde auch ich zu einer stolzen Besitzerin einer Spiegelreflexkamera werden (in 30 Jahren oder so..). Bis dahin wird es so auch weitergehen.

Und jetzt: einmal Frühling, bitte!