Montag, 22. April 2013

{Rezept} Cookies

Nichts außergewöhnlich, dafür aber schnell zubereitet und vor allem absolut lecker. Die Rede ist von Schokoladencookies.
Ich bin bekennender Fan der American Cookies, die es in sämtlichen Geschäften zu kaufen gibt. Sie schmecken einfach immer und passen auch zu jeder Gelegenheit.  Es sind einfach meine persönlichen Favoriten.


Nun gibt es ein (vielleicht nicht ganz unbekanntes) Szenario:
Man kommt sonntags von einer Wanderung oder einem anderen Ausflug (Schwimmbad, Kino, etc.) zurück und wünscht sich nichts sehnlicher, als etwas schokoladig-leckeres. Leider sind sämtliche Süßwaren bereits verspeist und im Kühlschrank befindet sich nicht einmal mehr Milch, um sich einen Kakao zuzubereiten.

Also ran an den Herd und fleißig Zutaten zusammenmischen, sodass man doch noch in den Genuss der Lieblingskekse kommt. Zum Glück gelingen diese sogar ganz ohne Milch.


Donnerstag, 18. April 2013

Ein Hoch auf den Frühling

Er wurde von allen erwartet. Jeder sehnte sich nach ihm. Nun ist er da. Seit einer Woche dürfen wir nun den Frühling in unserer Mitte begrüßen.
Der Schnee musste nach langer Zeit weichen und wir dürfen uns von Sonnenstrahlen und sommerlichen Temperaturen verwöhnen lassen. Endlich. Ich behaupte mal ganz fest, dass wir uns das verdient haben. 



Ich hatte schon beinahe vergessen, wie es sich anfühlt, wenn die Sonnenstrahlen einen an der Nasenspitze kitzeln und kurze Zeit später dazu veranlassen, die Jacke auszuziehen. Aber spätestens jetzt erwachten meine Erinnerungen aus dem Winterschlaf. 
Wie schön es doch ist, wenn man im Top bis in den Abend hinein draußen sitzen und der Sonne beim Versinken hinterm Horizont zuschauen kann. Ich genieße zur Zeit jede Minute, die ich an der frischen Luft verbringen darf. Das Wetter lädt zu langen Wanderungen ein, um schöne Locations zum Verweilen und Picknicken zu entdecken. Überall sprudeln Bäche und die Wiesen werden endlich wieder grün. 


Man kann so schön frei durchatmen, sobald man ein Fenster oder die Tür öffnet. Alles riecht ganz anders, alles riecht so gut. Ich liebe den Duft des Sommers. Trockene Wiesen, ein bisschen erdig und für die Nase nach dem Winter noch völlig ungewohnt. Im Wald riecht das Moos, an manchen Stellen liegt der Geruch von Bärlauch in der Luft und natürlich tragen auch die Bäume ihren Teil zum Wohlfühlklima bei. Man merkt dann immer eindeutig, dass endlich wieder Leben eingekehrt ist.


Vögel zwitschern wieder und Bienen fangen an, die schon vorhanden Blüten zu bestäuben. Überall regt es sich. Alles erwacht. In Gewässern laichen die Frösche und an Zweigen öffnen sich die ersten Knospen. Bald erstrahlt wieder alles in seinem vollen Glanz. Ich liebe den Frühling. Für mich ist das beinahe die schönste aller Jahreszeiten (hierauf möchte ich mich aber nicht festlegen, das behaupte ich bei den drei anderen Jahreszeiten ja dann doch auch wieder). Da ist immer alles noch so neu, es ist noch nicht zu warm und man weiß jeden einzelnen Sonnenstrahl zu würdigen.


Mit Mama wurden dann fix ein paar Frühlingsblumen für den Garten gekauft. Nachdem Schnee und Temperaturen jenseits der Frostgrenze es bisher unmöglich machten, Gartenarbeit zu verrichten, war die Umgebung unserer Terrasse bisher noch sehr kahl. Fest stand: das musste sich ändern.
Ich muss gestehen, dass ich das Faible fürs Pflanzen und die Gartenarbeit an sich noch nicht wirklich für mich entdeckt habe, aber was nicht ist, kann ja werden. Bis dahin erfreue ich mich trotz allem an den Ergebnissen! Es sieht nun eindeutig hübscher aus.


Ich merke die ansteigenden Temperaturen extrem. Im positiven Sinne. Es ist nämlich so, dass in letzter Zeit meine Stimmung von Tag zu Tag schlechter geworden ist. Ich war innerlich unausgeglichen und auch körperlich bin ich schließlich von einem Virus heimgesucht worden. Das triste Wetter schlug mir gar sehr auf's Gemüt. Aber nun ist es an der Zeit "Lebewohl" zu sagen: Adé, Krankheit und auf Wiedersehen, depressive Stimmung. Ihr habt euch beide lange genug hier aufgehalten!

Nun erfreuen wir uns alle an den wärmeren und längeren Tagen!

Dienstag, 16. April 2013

{Rezension} Ein plötzlicher Todesfall

Joanne K. Rowling. Kaum jemand kennt diesen Namen nicht. Viele meiner schönsten Kindheitserinnerungen sind mit der weltbekannten Autorin verknüpft.
Lange bin ich an ihrem Roman "Ein plötzlicher Todesfall" vorbeigegangen. Immer mal wieder habe ich ihn in die Hand genommen, nur um ihn sogleich wieder zur Seite zu legen und aus meinen Gedanken zu verbannen.
Viel zu groß war die Angst, dass das Buch nicht halten könnte, was ich mir von ihm verspreche. Schließlich möchte ich nicht, dass die Erinnerungen, die ich mit dem Namen der Autorin und ihren wunderbaren Harry Potter Bänden verbinde, von negativen Einflüssen befleckt werden.

Meine Angst sollte unbegründet sein. Den Roman "Ein plötzlicher Todesfall" werde ich auf jeden Fall an meine Leser weiterempfehlen. Man sollte jedoch keine unterschwellige Fortsetzung von Harry Potter erwarten und es am besten überhaupt nicht damit in Verbindung bringen.


Inhaltlich ist es nicht leicht, das ganze zusammenzufassen, ohne die Story zu verraten:
Ein Mitglied des Gemeinderats des Dörfchens Pagford, Barry Fairbrother, stirbt unerwartet. Die Nachricht über diesen plötzlichen Todesfall verbreitet sich wie ein Lauffeuer unter den Einheimischen. Es wird viel geweint und Mitleid geheuchelt. Was jedoch wahrhaftig im Raum steht ist die Frage, wer den freigewordenen Platz im Gemeinderat bekommen wird. Wird es eine Wahl geben und falls ja, wer wird gewinnen?
Es gibt in dem scheinbar so idyllischen Ort Pagford zwei große Fraktionen, die sich durch Familienbande und freundschaftliche Verknüpfungen stützen. Die eine Seite möchte die Drogenklinik Bellchapel und die etwas heruntergekommene Gegend voller Sozialwohnungen namens Fields behalten, während die anderen der festen Überzeugung sind, dass man etwas gegen Fields unternehmen muss.


Die Komplexität der Geschichte besteht darin, dass man als Leser die Rolle von verschiedenen Charakteren einnimmt. Man bleibt nicht stur bei Mary, der Witwe des Verstorbenen, oder bei Krystal, einem Teenager aus einer völlig verkorksten Familie. Anfangs erschien mir das sehr verwirrend. Gefühlte hundert Namen wechselten sich ab und ständig musste ich mich in eine andere Person hineinfinden. Mit der Zeit legt sich das aber und man kann beinahe mühelos zwischen den beschriebenen Charakteren hin- und her switchen.


Interessant wird es dadurch, dass man als Leser einen Einblick in die verborgenen Gefühle der dargestellten Personen bekommt. Es wird schnell klar, dass beinahe jeder durch niederträchtige Motive getrieben wird. Auch die jeweilige Fraktion unter sich hat ihre eigenen Probleme. Man hält zwar vordergründig zusammen, doch in Wahrheit sieht das ganz anders aus. Familien, die miteinander nicht auskommen, die Kluft zwischen arm und reich sowie Konflikte zwischen Teenagern und Erwachsenen spitzen die Geschichte zu. Viele sind getrieben durch die Suche nach Anerkennung. Man möchte einen gewissen Status erreichen und diesen dann bestenfalls auch wahren. Ein Kleinkrieg entsteht zwischen allen Beteiligten.


Joanne Rowling versteht sich darauf, aus den vielen individuellen Einzelpersonen ein Netz zu spinnen, dass alle durch Beziehungen und Vorgeschichten irgendwie miteinander in Verbindung kommen lässt.
Am Ende kommt jeder an seine Grenzen.

Ich empfinde es einerseits als sehr traurig, andererseits ist es aber auch schockierend. Es gibt keine Person, die nicht eigennützig handelt und man verliert ein bisschen den Glauben an das Gute im Menschen. Klar, die Situation ist eindeutig überspitzt dargestellt, aber ein Fünkchen Wahrheit steckt dennoch darin. Gruselig ist, dass ich mich in manchen Gedanken und Handlungsschritten selber wiedergefunden habe. Handlungen, die ich aus der Distanz betrachtet, verurteile, aber bei denen ich mir selber nicht zu hundert Prozent versprechen könnte, dass ich anders handeln/denken würde..


Samstag, 13. April 2013

Frühlingsgefühle - Wishlist

In der vergangenen Woche hatte ich im Zuge meines freiwilligen Jahres wieder ein Seminar. Diesmal stand alles unter dem Thema Klassizismus und wir übernachteten im Marburger Stadtwald. Komfortabel ist was anderes, aber das wäre mit Sicherheit auch nur halb so schlimm gewesen, wenn wenigstens das Wetter mitgespielt hätte. Da dies leider nicht der Fall war, wirkte alles um uns herum umso trister. Andauernder Regen durchnässte einfach alles und am Ende war meine Laune wirklich stark am Nullpunkt. Nun liege ich etwas kränkelnd im heimischen Bett und wünsche mir ein paar Sonnenstrahlen.

Um den Frühling beizuholen, vertreibe ich mir die Zeit mit dem Stöbern in diversen Online-Shops und ich möchte meine Lieblinge gerne mit euch teilen. Vielleicht ist ja auch für den ein oder anderen unter meinen Lesern etwas dabei.



1 - Gartenzubehör; 2 - bunter Quilt; 3 - Garn; 4 - Cupcake Wrapper; 5 - Woodzee Sonnenbrille
6 - Kuchenform mint; 7 - Picknickkorb; 8 - Pflanzen Set

Die Temperaturen sollen endlich steigen - behauptet zumindest der Radiosprecher meines Vertrauens. Ich hoffe so sehr, dass er die Wahrheit spricht. Vielleicht kann man dadurch am Wochenende noch etwas in der Natur unternehmen.
Ich wünsche Dir viel Spaß beim Stöbern!