Montag, 24. Juni 2013

time to say goodbye

Im vergangenen Sommer konnte mich nichts mehr aus der Ruhe bringen.
Ich hatte mein Abitur in der Tasche und einer neuer Lebensabschnitt stand bevor. Ich wusste nicht, was mich erwartet und ich wusste auch nicht, was ich mit meinem Leben vorhatte. Ich bin nach Frankfurt gezogen, habe das heimische Nest verlassen und gelernt, dass ich auf eigenen Beinen stehen kann.
Ich kann behaupten, dass ich in dieser Zeit ein Stück erwachsen geworden bin. Meine Einstellung gewisse Dinge betreffend hat sich verändert und mit ihr ist meine Persönlichkeit gewachsen. Ich habe so viele inspirierende Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen kennengelernt. Ich habe Menschen gefunden, mit denen ich mich gut unterhalten kann und dadurch Gespräche geführt, die mich nachhaltig berühren werden. Ich habe meine neue Umgebung kennen und auch schätzen gelernt.
Ich muss gestehen, dass ich nie primär nach Frankfurt wollte. Ich habe nichts schönes an dieser Stadt erkennen können. Mittlerweile sieht das anders aus. Es gibt so viele hübsche Ecken. So viele unterschiedliche Gebiete und ja.. ich könnte mir irgendwie auch vorstellen, weiterhin hier zu bleiben.  


Aber wie das so ist, bleibe ich nicht. In absehbarer Zeit verlasse ich die Stadt, die ich ein Stück weit in mein Herz geschlossen habe. Ich werde nur noch wenige Woche hier verbringen und blicke mit einem lachenden und einem weinenden Auge in die Zukunft. Ich freue mich, auf das, was vor mir liegt - keine Frage. Aber ich weiß auch, dass ich das vermissen werde, was ich hier an Erfahrungen sammeln durfte.
Es ist an der Zeit einen Blick zurück zu werfen und all die schönen Dinge Revue passieren zu lassen. Es ist aber auch an der Zeit "Lebewohl" zu sagen und es mir offen zu halten, ob ich irgendwann vielleicht wiederkommen werde.


Ein gewisser Teil von mir ist durch mein Jahr in Frankfurt am Main so geworden, wie er nun ist. Ich werde mich gerne erinnern und verlasse nur schweren Herzens meine erste eigene Wohnung. Frei nach dem Motto: klein aber fein, werde ich auch sie in guter Erinnerung halten.
Meine Zeit am Kulturamt war klasse. Ich habe zum ersten Mal eigenständig gearbeitet und auch Anerkennung dafür bekommen. Das tut gut und gerade nach der Abiturphase war es eine willkommene Abwechslung. Ich habe so viele nette Kolleginnen gehabt, die darauf bedacht sind, mich bestmöglich zu unterstützen und ich bin den betreffenden Damen dafür unheimlich dankbar. Genau diese Menschen sind auch maßgeblich daran beteiligt, dass ich meinen weiteren Werdegang mit deutlich mehr Selbstvertrauen angehen kann. Ich wurde in die Welt der bildenden Künste eingeführt und habe Künstler aus aller Welt kennengelernt. Ich habe einen direkten Einblick hinter die Kulissen bekommen und dadurch Bilder im Kopf, die mir niemand mehr nehmen kann.


Auch wenn es schwer fällt, mich zu verabschieden, so freue ich mich doch genauso viel über das, was noch kommen wird. Das, was vor mir liegt, verspricht nicht minder spannend zu werden. 

Wie sieht es bei Dir aus? Verändert sich auch Dein Leben oder hat es sich bereits zu etwas entwickelt, was Du nicht mehr aufgeben möchtest? 

Sonntag, 9. Juni 2013

.. was lange währt ..

Es hat sich etwas geändert in meinem Leben. 
Ein halbes Jahr habe ich nun ohne mein Notebook gelebt. Am Anfang eine große Umstellung, aber mit der Zeit wurde es zur Gewohnheit. 
Dadurch musste ich mir plötzlich sinnvolle (andere) Beschäftigungen suchen und siehe da: ich kam plötzlich wieder zum Lesen. Ich hatte viel Zeit, um in der Natur umherzuwandern oder Frankfurt zu erkunden. Ich interessierte mich mehr für wichtige Sachen, traf mich wieder häufiger mit meinem Freundeskreis (ja, ich muss gestehen, dass meine Sozialkompetenz ab und an gelitten hat) und war eigentlich auch ganz zufrieden.
Mithilfe von Taschenkalender managte ich meine Termine und mein Handy unterstützte mich beim Kontakt zur Außenwelt. 
Aber wie das so ist, kommen immer wieder Momente, in denen man feststellt, dass unser Zeitalter einfach vollkommen von der Technik beherrscht wird. 


Das Schreiben per Hand ist ja eigentlich schon lange out. Und wer greift bitte zum Telefon, wenn man die Freundin genauso gut über Facebook kontaktieren kann?
Dass diese Entwicklung nicht durchweg positiv ist, weiß mit Sicherheit jeder. Aber das Wissen alleine ändert dahingehend auch noch nichts.
Schließlich kam es, wie es kommen musste: die Zeit der Bewerbungen stand vor der Tür und das wurde dann allmählich doch etwas kompliziert.


Lange Rede kurzer Sinn: ich habe wieder ein Notebook. Einen schönen großen Laptop, der mir einiges erleichtert. Die Suche stellte sich erstmal als schwierig heraus. Ich bin dahingehend dann doch auch ein bisschen anspruchsvoll.. wenn ich mir schon einen Laptop kaufe, dann soll der auch wirklich seinen Zweck erfüllen!
Aber wie ihr seht, bin auch ich fündig geworden und fühle mich rundum wohl mit meiner Wahl.
Es ist auch irgendwie schön, wenn man direkt wieder Fotos bearbeiten oder einen Blogeintrag verfassen kann. Das ist mithilfe von Notizbüchern dann doch nicht so einfach..


Trotz allem war es sicherlich eine heilsame Erfahrung, dass es irgendwie immer noch "ohne" geht. Manchmal vergisst man das, finde ich. Ich möchte es mir bewahren. Ich möchte weiterhin so viel Zeit für Dinge aufbringen, die Spaß machen und die mich persönlich weiterbringen. Ich bin froh, dass es das Medium "Internet" gibt, möchte jedoch nicht meine komplette Freizeit damit verbringen.
Irgendwie hoffe ich, dass ich eine gesunde Balance behalte und daran werde ich sicherlich auch arbeiten müssen.

Wie sieht das bei euch aus? Lasst ihr euch auch ab und an von der Technik beherrschen?

Mittwoch, 5. Juni 2013

Melonenlimonade

Der Juni ist gekommen, die Temperaturen steigen allmählich. Hoffen wir, dass es diesmal für eine längere Zeit warm bleiben wird und wir alle den ein oder anderen schönen Nachmittag an einem Badesee genießen dürfen. Das haben wir uns aber auch verdient, mein ich doch!
Normalerweise trinke ich generell tagsüber entweder Wasser oder ungesüßten Tee. Das variiert je nach Wetterlage. Im Sommer greife ich also meist zu Mineralwasser. Ab und an überkommt mich jedoch das Verlangen nach einer richtig leckeren Limonade. 
Und da im Moment Melonen-Zeit ist, bietet es sich wohl geradezu an, eine Melonenlimonade zusammenzustellen. 


Ich verspreche, dass das unheimlich lecker schmeckt! Fruchtig und ein bisschen sauer durch die Zitrone. Wirklich gut. Den Zucker habe ich im Grunde komplett weggelassen. Ich dachte erst, dass man hier vielleicht ein bisschen nachsüßen müsste, aber im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass die Melone bereits über genug Fruchtzucker besitzt.
Die Melone habe ich in kleine Stückchen geschnitten und anschließend im Mixer püriert. Die Zitrone wurde ausgepresst und den Saft habe ich zu der Melone gegeben. Anschließend wird alles nochmal kräftig durchgemixt und in Gläser gefüllt. Ich mag es, wenn noch Fruchtstückchen drin sind - ansonsten kann man das Püree auch zuvor noch durch ein Sieb drücken und nur den puren Saft genießen.
Die Gläser habe ich ungefähr zur Hälfte befüllt und anschließend mit Mineralwasser aufgefüllt.


 Also, auf in den Supermarkt - Melone kaufen. Anschließend Freunde anrufen und sich zum gemeinsamen Sonnenbaden verabreden. Dabei dann leckere Melonenlimonade genießen und über Gott und die Welt sprechen. So lässt sich das Wetter genießen!

Sonntag, 2. Juni 2013

{Rezept} Schokoladen-Cupcakes

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und möchte mich recht herzlich für ihr euer liebes Feedback zu meiner "Things I would like to do"-Liste bedanken! 
Ich hätte den Punkt: "Törtchen backen" noch hinzufügen sollen. Denn natürlich wird es hier auch über die warmen Wochen hinweg das ein oder andere Rezept zu lesen geben. Aus eben diesem Grund möchte ich sogleich damit anfangen.  


Ich habe wiedermal ein schokoladiges Rezept für euch. 
Ich glaube mittlerweile ist klar, dass Schokolade ein elementarer Bestandteil meines Ernährungsplans ist. Kuchen, Törtchen oder Kekse haben kaum eine Berechtigung, wenn nicht wenigstens ein klitzekleines bisschen Kakao enthalten ist.
Normalerweise ändert sich das in den Sommermonaten ein wenig. Sobald die Sonne scheint und die Temperaturen steigen, darf es ruhig auch mal fruchtiger sein. Aber wir befinden uns ja wettertechnisch eher im Herbst. Also musste eine Kombination her. 
Es gibt also Schokoladen-Cupcakes mit Erdbeer-Sahne-Topping.
Stimmen haben mir geflüstert, dass sie richtig lecker geschmeckt haben, von daher möchte ich sie auch hier vorstellen.

Für die Sahne obenauf musst du einfach ein bisschen improvisieren. Das habe ich zumindest so gemacht. Ich habe ca. 200 g Sahne mit 150 ml Milch kurz aufgeschlagen, sodass es schon eine etwas festere Masse wird. Du kannst dann auch noch Joghurt/Quark/Frischkäse oder ähnliches hinzugeben. Ein bisschen Gelatine, Sahnesteif und Erdbeersirup sorgen für dafür, dass es nicht zu flüssig bleibt, bzw. auch geschmacklich annehmbar wird. Vielleicht machen sich auch kleine Fruchtstückchen ganz gut, das habe ich aber selber nicht ausprobiert.
Die Creme tragt ihr einfach wie gewohnt mit einem Spritzbeutel auf und rein für die optische Komponente, garnierst du deine Törtchen ganz einfach mit einer kleinen Erdbeere. 


Und jetzt hätte ich gerne von dir dein Lieblingssommerrezept. Ich möchte gerne neues ausprobieren und bin auf der Suche nach Anregungen. Was magst du also am Liebsten? Ich möchte es sehr gerne nachmachen!