Montag, 29. Juli 2013

{Metropolen} Berlin

Im Frühjahr diesen Jahres hatte N. Firmung und hat mich zu seiner Firmpatin auserkoren. Jetzt stand ich vor dem Problem, das passende Geschenk zu finden und schließlich verständigten wir uns darauf, dass wir gemeinsam für drei Tage nach Berlin fahren und uns Karten für die Blue-Man-Group besorgen.


Am vergangenen Donnerstag gegen 9:00 Uhr war es dann schließlich so weit und ich habe meine gepackte Tasche ins Auto verladen. Zum fünften Mal würde ich also in den Genuss kommen, Hauptstadtluft zu schnuppern.
Unser Hotel sollte der East-Side-Gallery gegenüber liegen und laut Navi schien es auch überhaupt kein Problem zu sein, dort hin zu finden. Aber so leicht konnte es ja nicht werden. Schließlich hatten wir uns wunderbar verfahren und standen inmitten eines dichten Tannenwalds fernab von Berlin. Passanten haben uns jedoch freundlicherweise die grobe Richtung zeigen können und so erblickten wir nach weiteren 20 km den berühmten Fernsehturm.
Wir waren da. Angekommen in der Stadt, die niemals schläft. Berlin nimmt einen immer wieder auf und lädt zum Verweilen ein. Man wird sofort akzeptiert und Willkommen geheißen.


Der Wetterbericht hatte schon zuvor versprochen, dass er uns ein paar schön heiße Tage bescheren werde, aber dass er sich so akribisch daran hält, hätte ich nicht gedacht. Mittags wurde man bereits genötigt, sich die verschwitzten Klamotten vom Leib zu reißen und unter die eiskalte Dusche zu hüpfen. Wir hatten wirklich super-gutes Wetter und darüber möchte sich auch echt keiner beschweren, jedoch merkt man jede noch so kleine Anstrengung gleich doppelt. 
Am Ankunftstag wollte das Viertel erkundet werden. Wir schlenderten nach einem schnellen und unproblematischen Check-In an der East-Side-Gallery entlang, bewunderten die Street Art auf der anderen Straßenseite und gelangen schließlich über die schönste Brücke Berlins ins nahe gelegene Kreuzberg. Den Stadtteil habe ich zum ersten Mal mit völlig anderen Augen gesehen. Geprägt durch mein Freiwilliges Jahr, dass sich stark mit Kultur und Künstlerszenen beschäftigt, war ich fasziniert von all den Kleinigkeiten, die es zu entdecken gab. Ich habe keine 0-8-15 Starbucksfiliale ausmachen können und bin stattdessen von ganz viel Persönlichkeit überrascht worden. 


Auch wenn ich mich spontan in das Viertel verliebt habe, in dem wir untergebracht waren, so durfte auch die Touristische Komponente nicht zu kurz kommen. Also auf zum Kurfürstendamm. Wir haben lecker zu Abend gegessen, uns noch mit reichlich Wasser im Supermarkt nebenan eingedeckt und die Minuten genossen, die wir nun schon hier sein durften.
Dann mussten wir auch schon weiter zum Potsdamer Platz, um uns abends um 21:00 Uhr in der dritten Reihe die Blue-Man-Group anzuschauen. Ich habe mir die Show bereits vor ein paar Jahren besucht und war schon damals restlos begeistert. Voller Vorfreude zog ich den Regenponcho über, der auf meinem Stuhl lag und vor Farbe und anderen Substanzen schützen sollte. Fotos dürfen dort leider nicht gemacht werden und nachdem wir im Chor einen Eid darauf schwören mussten, dass wir weder Fotos noch Videoaufzeichnungen machen (Zeichnungen sind okay), habe ich mich auch an dieses Gesetz gehalten.
Es war klasse! Falls Du dort noch nicht gewesen sein solltest, deinen nächsten Trip nach Berlin planst oder zufällig viel Freizeit zur Verfügung hast: SCHAU ES DIR AN!


Vollkommen zufrieden kam wir in der Nacht, nach einem Zwischenstopp am Alexanderplatz, wieder zu unserem Hotel. Geschlafen habe ich trotzdem nicht gut. Die Wärme machte mir ganz schön zu schaffen und obwohl ich nur noch minimalistisch bekleidet war, fiel es mir unheimlich schwer meinen Körper an das Klima zu gewöhnen (Das hält übrigens immer noch an. Heute Nacht habe ich nur eine einzige Stunde Schlaf gefunden...).
Aber weil wir den kommenden Tag vollkommen ausnutzen wollten, wurde die angesetzte Frühstückszeit um 9:00 Uhr akribisch eingehalten. Der morgendliche Kaffee schaffte es auch immer wieder die Lebensgeister wenigstens kurzzeitig bei Laune zu halten.
Wir fuhren zu den Hackeschen Höfen und wollten uns dort von ein wenig umsehen, kamen dann am Nikolai Viertel und dem Dom vorbei und haben dauerhaft geschwitzt. Gegen 14:00 Uhr ging es dann mit einer im Voraus gebuchten Mauerführung weiter, die zum Teil wirklich interessante Fakten bereithielt. Immerhin konnten wir so auch einen Blick in die Arena Berlin mit dem legendären Badeschiff werfen. Gleichzeitig bekamen wir die Möglichkeit in den letzten, noch bestehenden, Wachturm in Grenznähe hinaufzusteigen. Dort oben war es dann aber wirklich beinahe unerträglich heiß und als der Guide gegen 16:15 Uhr seine Führung an diesem Punkt beendete, war ich darum auch nicht weiter böse.

Während der Führung kam eine junge Frau auf Inlinern zu unserer Gruppe gefahren. In der Hand hielt sie einen Collegeblock. Sie blieb stehen und lächelte uns zu. Dann öffnete sie ihren Block und ein Zettel teilte uns mit, dass sie taubstumm sei. Ihr Name laute Lilly. Der Guide fand diese ganze Sache gar nicht so lustig und versuchte sich ganz dreist vor die Dame zu stellen, um wieder unsere ungeteilte Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie ließ sich davon jedoch nicht beirren, trat einen Schritt zur Seite und schlug ein weiteres Papier auf. Auf diesem konnte man lesen, dass ihr Freund sie verlassen habe.
In diesem Moment erschien neben Lilly ein Mann mit schwarzen Locken und Sonnenbrille. Auch er hatte einen Collegeblock in der Hand und wir durften bei ihm die Worte "Ich bin ihr Ex" lesen. Langsam wurde die Sache skurril. Auch er hatte einen Namen, aber den habe ich nicht mehr in Erinnerung.
Lilly machte uns jedenfalls deutlich, dass sie Franzosen seien und von uns gerne einen Crêpe gesponsert bekommen möchten.
Erst im Nachhinein wurden wir auf die Kamera aufmerksam gemacht, die uns durch zwei Laternen hindurch fokussierte.


Nach der Mauerführung konnten wir zu Fuß zu unserem Hotel zurückkehren, eine kalte Dusche genießen und uns frische Kleidung anziehen. Eigentlich stand jetzt ein Besuch des DDR-Museums auf dem Programm, aber der Hunger führte uns zuerst in ein Steakhouse. Danach wurde die Zeit allerdings knapp, denn auch der Bundesstag wollte noch besucht werden (ich hatte bisher noch keinen Berlin-Trip ohne eine Besichtigung des Bundestags). Von dort oben hat man immer einen richtig schönen Ausblick und wir kamen genau zur Abenddämmerung in die Kuppel. Unten gab es schon kaum noch eine Schlange und das Licht war einmalig. Eine Weile ließen wir uns von der Umgebung beeindrucken, während der Audio-Guide uns wissenswerte Facts vermittelte.
Anschließend liefen wir gemütlich zum Brandenburger-Tor, das sich im Licht der untergehenden Sonne ebenfalls von seiner besten Seite darstellte. Den Abschluss des Tages bildete aber dann das Sony-Center. Touristischer geht es zwar wirklich kaum noch, aber trotzdem sind es einfach Orte, die die Hauptstadt irgendwie prägen.


Die Fahrt nach Hause beträgt ungefähr 5 Stunden, sodass wir uns überlegt haben, nicht mehr lange in Berlin zu verweilen, sondern noch vor dem Mittagessen die Heimreise anzutreten. Gesagt - getan!
Die Tasche wurde wieder gepackt, das Auto beladen und leise "Adé" geflüstert.
Die Klimaanlage sorgte dafür, dass die Wärme draußen blieb und wir fuhren entspannt auf die Autobahn. Dank einer Baustelle standen wir allerdings direkt im Stau und als sich das Ende bemerkbar machte, kam unheimlich viel Qualm aus der Motorhaube.
Berlin wollte uns nicht gehen lassen.
Geschlagene fünf Stunden mussten wir noch ausharren und nach einem Eisbecher und einem neu eingebauten Kühler konnten wir uns dann schlussendlich doch auf den Heimweg machen... aber wir sehen uns bestimmt bald wieder, liebste Hauptstadt!

Sonntag, 21. Juli 2013

Holunderblütensirup

Das Thermometer schießt in die Höhe. Die Sonne verwöhnt uns mit wohltuender Wärme. Ich liebe diese Tage. 
Ich versuche jede freie Minute draußen zu verbringen und mein Körper freut sich über all das Vitamin D, das ihm zur Verfügung gestellt wird. Manchmal streife ich durch die Wälder und lasse mich von dem satten Grün der Bäume beeindrucken. Oft liege ich auch einfach auf einer Wiese und lese ein Buch. Ich lausche den Vögeln oder höre Musik. Abends wird der Grill angeheizt und es gibt Steaks zu frischen Salaten. 
Ohja.. wir befinden uns mitten im Sommer und ich genieße jeden einzelnen Tag. 
So könnte es bleiben - daran könnte ich mich gewöhnen.


Allerdings muss man gerade an den warmen Tagen darauf achten, dass man genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Normalerweise trinke ich fast ausschließlich Mineralwasser oder ungesüßten Tee, aber im Sommer gibt es einfach nichts erfrischendes als eine frisch zubereitete Holunderblütenlimonade. 
Seit ich denken kann, freue ich mich immer auf den Moment, wenn die weißen Blüten an den Sträuchern endlich zu sehen sind und auch wenn diese Zeit nun schon vorbei ist und die Beeren sogar bereits heranreifen, möchte ich heute nochmals meine Liebe zu ihnen ausdrücken.


Wir machen fast jedes Jahr neuen Sirup und bei uns findet er immer wieder großen Anklang. Ein paar Tage schwebt dann der süßlich leichte Geruch durch das Haus und weckt die Vorfreude auf das baldige Getränk. Und eigentlich ist der Sirup auch, abgesehen von der langen Zeit, die er ziehen muss, schnell vorbereitet.
Diese Zeit lohnt sich allerdings auch, denn ich liebe es, wenn es in der Mittagssonne ein Glas Holunderblütensirup mit Wasser und Zitronensaft gibt und obenauf die Eiswürfel schwimmen. So lässt sich selbst der größte Hitzerekord aushalten!



Teilt jemand meine Begeisterung für die unscheinbaren Mini-Blüten?

Dienstag, 16. Juli 2013

{Metropolen} Trier

Paris, London, Rom – bekannte europäische Städte. Viele von euch werden schon in der ein oder anderen ihren Urlaub verbracht haben. Wir fahren oft ins Ausland, um uns das „besondere“ anzuschauen. Dabei hat auch Deutschland einiges zu bieten. Klar… Berlin, Hamburg, Köln kennen wir alle mehr oder weniger. Auch München und Dresden sind Städte, die sicherlich schon besucht wurden.
Aber was ist mit Trier? Ja, den Namen hat man bestimmt schon einmal gehört („Das ist doch das mit den Römern, oder?“). Es ist sicherlich anders und hat nicht den typischen Großstadtcharakter. Aber es ist immerhin die älteste Stadt Deutschlands und es gibt gut erhaltene Bauten zu besichtigen, die hierüber Aufschluss geben. Das ist doch Grund genug, um auch Trier mal einen Besuch abzustatten, wenn ihr mich fragt.
Ich hatte einen Tag Zeit, um mich umzusehen. Zu wenig, um sich fernab der Touristenpfade zu bewegen, aber genug, um zu beschließen, dass ich diese Stadt ein weiteres Mal besuchen werde.  Es wird also heute mal etwas textlastiger.


Beeindruckt haben mich vor allem die gut erhaltenen Kaiserthermen, die bereits 300 n.Chr. errichtet wurden. Die ehemalige Badeanlage ist mit labyrinthartigen Gängen untertunnelt und hier besteht auch die Möglichkeit, sich in unten umzuschauen und zu bewegen, was ich in Anbetracht der Außentemperaturen gerne in Anspruch genommen habe. Dort herrschte wenigstens eine angenehme Kühle und das war kurzzeitig ganz wohltuend.
Aber auch im Tageslicht beeindrucken die 19m hohen, gut erhaltenen Mauern. Wahrscheinlich finden das viele eher langweilig - da passiert ja schließlich nichts (mehr) - aber ich für meinen Teil fand es absolut faszinierend!


Zum Übernachten waren wir in einer Klosteranlage unweit der Innenstadt einquartiert. Das Kloster an sich war schon imposant und als wir von dem einzigen Bruder, der zur Zeit nicht im Urlaub war, eine Führung angeboten bekamen, konnten wir das natürlich nicht ausschlagen. Es war wirklich interessant! Hinter der Klosterkirche, die man auf dem nachfolgenden Foto sehen kann, liegt der Friedhof, auf dem auch heute noch Verstorbene beigesetzt werden. Aber zwischen den Grabanlagen bekommt man ebenfalls Zugang zu drei Gruften. Dort liegen Sarkophage (was übersetzt übrigens "Fleischfresser" bedeutet - jep, das habe ich gelernt) und man kann davon ausgehen, dass noch weitere Teile untergraben sind und sich auch dort noch weitere Grabkammern befinden.
Ansonsten überzeugte das Kloster zwar anfangs nicht mit warmem Wasser (wurde zum Glück behoben), dafür aber mit frischen Johannisbeeren und auch vielen Himbeersträuchern. Ohja.. wir waren zur richtigen Zeit dort...
Zwischenzeitlich war die Anlage scheinbar in Privatbesitz und es war irgendwie traurig durch eindrucksvolle, barocke Räume geführt zu werden und gleichzeitig gesagt zu bekommen, dass in dem Speisesaal zu dieser Zeit Schweine gehalten wurden.
Diese Geschichte war jedoch beinahe wieder vergessen, als wir die Bibliothek betraten. Hier stehen reihenweise uralte Bücher (Kennt jemand von euch "Das Labyrinth der Bücher"? - so habe ich es mir immer vorgestellt). Wirklich alte Werke. Teilweise bereits restauriert, aber teilweise auch noch so belassen. So einen Einblick habe ich bisher noch nie bekommen! Es ist fast so, als würden die Bücher noch viel mehr Geschichten erzählen können. Sie haben schon so viel gesehen. So viel überstanden. Und hier dürfen sie nun ruhen. 


Direkt im Herzen der Stadt findet man die Porta Nigra (= das schwarze Tor). Im Grunde ist es das Wahrzeichen Triers und mithilfe der Kombi-Karte, die wir uns zu Anfang in den Kaiserthermen besorgt haben, konnten wir auch dieses Bauwerk besichtigen, ohne nochmals Eintritt zu bezahlen. Falls ihr mal Interesse daran haben solltet, nach Trier zu verreisen, würde ich euch solch ein Kombi-Ticket sehr wohl empfehlen. Man kann alle historischen Orte besuchen, bekommt Ermäßigung auf Führungen und kommt gleichzeitig noch einmal kostenlos ins Landesmuseum. Für all das darf man sich wirklich Zeit lassen (sofern man welche hat), denn das Ticket ist eine ganze Woche gültig.
Die Porta Nigra wurde bereits um 180 n.Chr. errichtet und ich finde es immer wieder auf's Neue wahnsinnig spannend, wie gut und haltbar die Menschen damals bauen konnten. Es ist total eindrucksvoll, wenn man im Inneren des ehemaligen Stadttors einen richtig guten Blick auf Trier hat. Dadurch, dass die Architektur ansonsten eher niedrig ausfällt, kann man von hier oben schon einiges sehen.


Wir mussten uns natürlich auch das Amphitheater anschauen, das ebenfalls durch seine Größe beeindruckt. Irgendwie war bei den Römern einfach alles groß, oder nicht? Auch wenn ich solche Amphitheater auch oftmals gruselig finde, wenn ich über die Geschichte des Ortes nachdenken, so fasziniert es doch gleichzeitig auf eine bestimmte Weise. Die komplette Arena ist unterkellert. Man kommt durch zwei Eingänge in die unterirdische Welt hinein und wird wiedereinmal Zeuge der römischen Baukunst und der damaligen Statik.
Angeblich hatten knapp 18.000 Menschen Platz, um sich Vorstellungen und Kämpfe anzuschauen. Die Commerzbank-Arena in Frankfurt bietet zum Vergleich ca. 50.000 Menschen Platz. Das sind zwar deutlich mehr, aber das Amphitheater wurde schließlich bereits um 100 n.Chr. fertiggestellt. Und in Anbetracht dieses Datums sind 18.000 Menschen wohl wirklich eine ganze Menge!


Eigentlich wollten wir uns gerne noch die Barbara-Thermen im Bereich der Innenstadt anschauen, aber dazu fehlte uns dann einfach die Zeit. Stattdessen haben wir gut zu Mittag gegessen und den Dom besichtigt. Das würde ich auch jedem nahelegen, der sich einmal dort umsehen möchte. Der Dom ist wirklich etwas besonders. Von den Stuckornamenten bis hin zur Orgel kann man die Augen überall über schön verarbeitete Dinge schweifen lassen.
Ich bin normalerweise nicht so der größte "Kirchen-Besichtigungs-Fan", weil es in Kirchen so viele ungeschriebene Gesetze gibt, an die man sich halten muss, aber in diesem Fall hat es sich wirklich gelohnt.
Zum Abend hin bekamen wir dann noch die Möglichkeit uns in den Restaurationswerkstätten des Landesmuseums umzuschauen und wir bekamen fachkundige Erklärungen, die das Berufsbild umschreiben. Ich weiß nun, dass ich keine Restauratorin werden möchte, aber interessant war es auf jeden Fall! 


Ich bin wirklich begeistert. Es hat durchaus Flair. Zwar einen anderen Charme als Berlin, aber irgendwie war es schön. Etwas verschlafen und vielleicht etwas zu touristisch, aber trotzdem war es den Besuch wert.

Jetzt noch als kleiner Tipp:
Lasst den Abend doch auch mit einer kleinen Weinprobe ausklingen. So habe ich das zumindest gemacht und dadurch hatte der Tag einen richtig schönen Abschluss.

Warst Du bereits in Trier oder hast Du es in der nächsten Zeit vor? Wie fandest Du es? Ich freue mich über Meinungen.

Montag, 1. Juli 2013

Cuppabox + Scones

Samstag war wieder einer dieser Tage, an denen ich nur mühsam aus dem Bett kam. Das Wetter war trist, es regnete an einer Tour und meine Motivation war unauffindbar. Gerade als ich mich fragte, was ich mit dem begonnen Tag noch weiterhin anstellen sollte, kam ich in den Genuss, ein Päckchen in Empfang zu nehmen. Vor einigen Tagen hat mich Marc von Cuppabox angefragt, ob ich nicht Interesse hätte, eine Ausgabe der Cuppabox zu testen. Da konnte ich nun wirklich nicht "nein" sagen und das Paket erreichte mich zu einem idealen Zeitpunkt.
Der Bestellvorgang verlief bequem über die Website, die sehr übersichtlich strukturiert ist. Hier muss man lediglich angeben, welche Teesorten man präferiert und ob man die Box für sich selbst oder als Geschenk bestellen möchte. Man bekommt weiterhin Auskunft über die einzelnen Teesorten und erhält einen Überblick über die Marken, mit denen das Team von Cuppabox zusammenarbeitet. Ich habe mich für Grün- und Rooibostee entschieden - das sind meine beiden absoluten Favoriten. Man hätte jedoch auch Schwarzen Tee, Früchtetee oder Kräutertee bestellen können. 


Voller Euphorie machte ich mich also daran, die schwarze Box aus Wellpappe mit dem weißen Emblem zu öffnen und bekam drei hübsch verpackte Teesorten zu sehen. Jeder Abonnent der Cuppabox erhält 3 x 30 g losen Tee sowie ein passendes "Extra". In meinem Fall habe ich einmal Oolong-Tee "Sonne Valencias", Grünen Tee "Ceylon Green Orange Pekoe" und Rooibos Tee "Kalahari" erhalten. Dazu gab es eine kleine Box mit getrockneten Äpfeln und Cranberries (die leider schon verputzt wurde) und zwei Teeproben. 


Durch die kleinen Packungen bekommt man jeden Monat von Cuppabox die Möglichkeit, ausgewählten Markentee zu testen. Gleichzeitig gibt es im Mitgliederbereich auf der Website Informationen zu den gelieferten Tees und falls man Gefallen an einer Sorte gefunden hat, kann man diesen Lieblingstee in der nächsten Box versandkostenfrei in 50 g / 100 g Packungen mitsenden lassen.
Der Preis der Box liegt bei 9,99 € (inklusive Versand durch DHL).

Ich persönlich finde das Konzept der Cuppabox richtig gut. Drei Sorten Tee kann ich nun ausgiebig testen und wenn mir eine besonders schmeckt, kann ich sie ganz bequem nachbestellen.
Für Euch, meine lieben Leser, habe ich von Marc noch einen Rabattcode genannt bekommen, den ihr unten in den "Tipps" finden könnt. :)


Ich liebe Tee in allen Variationen. Egal, ob Grün- oder Früchtetee. Winter oder Sommer. Morgens oder abends. Tee geht immer und überall. Aber noch besser schmeckt er mit dem passenden Teegebäck.
Ich habe mich hierfür an den Engländern orientiert, schließlich ist Großbritannien die Tee-Nation schlechthin. Frei nach deren Vorbild gibt es bei mir also Scones zum Heißgetränk.
Sie sind auch echt simpel herzustellen und die Zutaten findet man wirklich in jedem Haushalt:

250 g Mehl
40 g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Butter
125 ml Milch

Gebt alles in eine Rührschüssel und verknetet es zu einem glatten Teig. 
Den Teig anschließend 45 Minuten lang bei Zimmertemperatur abgedeckt stehen lassen und danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca 1 cm dick ausrollen. Zum Ausstechen der Scones einen Plätzchenausstecher (oder ein Glas) mit einem Durchmesser von ca. 5 cm wählen. 
Legt die ausgestochenen Teigkreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lasst sie für 9-10 Minuten bei 175°C (Umluft) backen.


Tipps:
1. Esst die Scones, solange sie noch warm sind, dann schmecken sie nochmal so gut!
2. Mit Marmelade bestreichen - mmmhhmmm - lecker!
3. Mit dem Code "TeaLove" erhaltet ihr 20% Rabatt auf eure erste Cuppabox-Bestellung!
4. Vielleicht ist die Cuppabox auch eine super Geschenkidee für Deine(n) Mama / Freundin / Opa?!